Drei goldene Regeln

1. Beginnen Sie bei ARAS — Sie kennen das System ARAS (Str. Candiano Popescu 26A, Sektor 4, Bukarest; aras.ro; 021 252 43 70) ist die zentrale NGO für HIV-Prävention und sexuelle Gesundheit für schwule und bisexuelle Männer in Rumänien. Kostenlose, anonyme Schnelltests, PrEP-Beratung, psychosoziale Unterstützung, Überweisungen ins Krankenhaussystem und Harm Reduction. Egal, wo Sie anfangen — Testung, PrEP, Unterstützung nach der Diagnose — ARAS ist die erste Anlaufstelle.

2. Matei Balș ist das klinische Zentrum Das Institutul Național de Boli Infecțioase "Prof. Dr. Matei Balș" (Str. Dr. Calistrat Grozovici 1, Sektor 2; 021 201 09 80) ist Rumäniens nationales Referenzkrankenhaus für Infektionskrankheiten. PrEP wird hier ausgegeben. PEP ist rund um die Uhr in der Camera de Gardă erhältlich. ARAS-Mitarbeiter führen Sie durch den Prozess, der Formalitäten und Überweisungen beinhaltet.

3. PEP ist kostenlos in der Camera de Gardă — Gehen Sie innerhalb von 72 Stunden hin Für PEP nach einer möglichen HIV-Exposition gehen Sie direkt zur Matei Balș Camera de Gardă (oder Victor Babeș, Mihai Bravu 281, als zweite Option). Sagen Sie: "Am nevoie de PEP pentru HIV." PEP ist für versicherte Patienten kostenlos und im Allgemeinen auch für Touristen ohne Kosten erhältlich. Warten Sie nicht — das 72-Stunden-Fenster ist eng.

Allgemeine Informationen

Rumänien-spezifische Anleitungen

Testung

Prävention

Notfall

Leben in Rumänien

Notfallkontakte

DienstleistungNummerÖffnungszeiten
Notdienste11224h
Matei Balș Notaufnahme (PEP)021 201 09 8024h
Victor Babeș Notaufnahme (PEP)021 318 85 7024h
ARAS Checkpoint021 252 43 70Bürozeiten (siehe aras.ro)
ACCEPT Romania021 252 28 14Bürozeiten
Telefonul Vieții (Krisen-Hotline)0800 800 67824h, kostenlos

Der Kontext

Rumänien hat eine der höchsten HIV-Raten in der EU — ein Erbe des institutionellen Ausbruchs Ende der 1980er Jahre und der anhaltenden Übertragung in verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Dies bedeutet, dass Krankenhäuser für Infektionskrankheiten gut für die HIV-Versorgung ausgestattet sind und das nationale PrEP-Programm existiert und funktioniert.

Das soziale Umfeld für schwule und bisexuelle Männer ist nach westeuropäischen Maßstäben schwierig. Stigmatisierung ist hoch, LGBTQ+-Rechte sind begrenzt, und medizinisches Personal außerhalb spezialisierter Infektionskrankheiten-Einrichtungen kann unsympathisch sein. ARAS existiert speziell, um diese Lücke zu schließen — sie sind die sicherste und effektivste erste Anlaufstelle für jede Frage zur sexuellen Gesundheit.