Zeitfenster: Unter 72 Stunden. Idealerweise unter 24. Jede Stunde zählt. Kosten: Kostenlos über das öffentliche Spitalssystem (ÖGK übernimmt Notfallversorgung).
Für das vollständige klinische Bild – was PEP ist, wie es wirkt und für wen es geeignet ist – siehe zuerst PEP: Das Notfallprotokoll.
Wohin gehen
Wien
AKH Wien — Allgemeines Krankenhaus Währinger Gürtel 18–20, 1090 Wien Das Hauptziel in Wien. Gehen Sie zur Notfallaufnahme (Notaufnahme) und sagen Sie, dass Sie eine Postexpositionsprophylaxe für HIV benötigen.
Während der Geschäftszeiten können Sie direkt zur Klinischen Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin (Infektionsambulanz) gehen, die für diesen spezifischen Bedarf besser besetzt ist. Außerhalb der Geschäftszeiten – abends, nachts, am Wochenende – ist die Notfallaufnahme der Weg, und sie werden den diensthabenden Infektiologen kontaktieren.
Klinik Favoriten (ehemals Kaiser-Franz-Josef-Spital) Kundratstraße 3, 1100 Wien Die zweite wichtige Option in Wien, insbesondere wenn Sie sich in den südlichen Bezirken befinden. Abteilung für Infektionskrankheiten (Infektionsabteilung).
Außerhalb Wiens
Gehen Sie zum Landeskrankenhaus (Landeskrankenhaus) oder Universitätsklinikum in der nächsten Landeshauptstadt. Alle verfügen über Abteilungen für Infektionskrankheiten oder können PEP über ihre Notaufnahmen anbieten.
- Graz: LKH Universitätsklinikum Graz, Auenbruggerplatz 1, 8036 Graz
- Linz: Kepler Universitätsklinikum, Wagner-Jauregg-Weg 15, 4020 Linz
- Salzburg: Salzburger Landeskliniken (SALK) / Universitätsklinikum Salzburg, Müllner Hauptstraße 48, 5020 Salzburg
- Innsbruck: Tirol Kliniken / Universitätsklinik Innsbruck, Anichstraße 35, 6020 Innsbruck
- Klagenfurt: Klinikum Klagenfurt, Feschnigstraße 11, 9020 Klagenfurt
- Bregenz: LKH Bregenz, Carinagasse 47, 6900 Bregenz
Was Sie sagen sollten
Bei der Triage, seien Sie direkt und spezifisch:
"Ich hatte vor [X] Stunden einen HIV-Risikokontakt und brauche eine Postexpositionsprophylaxe (PEP)." (Ich hatte vor [X] Stunden einen HIV-Risikokontakt und brauche Postexpositionsprophylaxe.)
Geben Sie den klinischen Kontext an: War Ihr Partner HIV-positiv oder unbekannten Status? Welche Art von Exposition? Rezeptiver Analsex ohne Kondom ist der Übertragungsweg mit dem höchsten Risiko – Spezifität beschleunigt die Beurteilung.
Kosten
PEP wird von der ÖGK (öffentliche Krankenversicherung) als Notfallbehandlung übernommen. Sie zeigen Ihre E-Card; die Kosten für Medikamente und Spitalskonsultation sind gedeckt. Wenn Sie keine ÖGK E-Card haben (Tourist, EU-Besucher mit EHIC, unversichert):
- Besucher aus der EU/EWR mit EHIC: Die Notfallversorgung ist abgedeckt. Legen Sie Ihre EHIC-Karte im Krankenhaus vor.
- Nicht-EU-Besucher: Notfallversorgung wird bereitgestellt. Eine Rechnung kann folgen – kümmern Sie sich danach darum. Das Virus wartet nicht.
- Nichtversicherte Einwohner: Die Notfallversorgung wird im Krankenhaus ungeachtet dessen bereitgestellt. Kosten können verhandelt werden.
Der Ablauf
Starterpaket: Das Krankenhaus gibt Ihnen ein Starterpaket mit PEP-Medikamenten für 5–7 Tage, um sofort zu beginnen.
Nachsorge: Bevor das Starterpaket aufgebraucht ist, müssen Sie die Infektionsambulanz (Infektionsambulanz) – im AKH in Wien oder an Ihrem nächsten Universitätsklinikum – aufsuchen, um den gesamten 28-tägigen Kurs fortzusetzen, Nebenwirkungen zu überprüfen und HIV-Folgetests nach 6 Wochen und 3 Monaten zu vereinbaren.
Stoppen Sie PEP nicht vorzeitig. Der gesamte 28-tägige Kurs ist für die Wirksamkeit erforderlich.
Nach PEP: PrEP in Betracht ziehen
Wenn Sie nicht zum ersten Mal PEP benötigt haben oder Sie regelmäßig ungeschützten Sex mit Partnern unbekannten oder positiven Status haben, ist PrEP das klinisch geeignete Mittel. Siehe PrEP in Österreich: Die 60-€-Regel.
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