Zugang zu psychologischer Unterstützung, die speziell auf schwule und bisexuelle Jungs zugeschnitten ist, wird hauptsächlich durch den NGO-Sektor ermöglicht. Diese NGOs haben Netzwerke mit geprüften, LGBTQ+-freundlichen Psycholog:innen.

🫂 LGBTQ+-freundliche Organisationen

Das staatliche Gesundheitssystem bietet psychiatrische und psychologische Versorgung, ist aber nicht speziell für LGBTQ+-Kompetenzen oder Minderheitenstress geschult. Für kultursensible Versorgung, fang hier an:

  • Gay Alliance Ukraine (GAU): Bietet psychosoziale Unterstützungsprogramme an, die speziell für LGBTQ+-Personen entwickelt wurden, die mit Trauma, Krisen und Identitätsproblemen zu kämpfen haben.
  • Insight: Bietet gezielte psychologische Unterstützung, einschließlich der Vermittlung von Personen an Krisentherapeut:innen.
  • Nash Svit Center: Eine etablierte Organisation, die neben rechtlicher Hilfe auch psychologische Unterstützung anbietet, insbesondere für diejenigen, die Diskriminierung oder Gewalt erfahren.
  • Teenergizer: Konzentriert sich auf Peer-Support und psychische Gesundheit für junge Menschen, einschließlich derer, die mit HIV leben.

📞 Krisenhotlines

Wenn du dich in einer akuten Notlage befindest und jemanden zum Reden brauchst, nutze eine vertrauliche Hotline:

  • Nationale Hotline für psychologische Unterstützung: 7333
  • Lifeline Ukraine (Suizidprävention): 7333 (24/7 erreichbar)

Wenn du allgemeine Krisenhotlines anrufst, sind die Freiwilligen geschult, mit akuten Notlagen umzugehen, aber sie haben möglicherweise keine spezifische LGBTQ+-Schulung. Wenn du langfristige Therapie oder Unterstützung brauchst, die speziell mit deiner Sexualität zusammenhängt, kontaktiere die oben genannten NGOs, um eine:n LGBTQ+-freundliche:n Therapeut:in zu finden.

🧠 Therapeut:in finden

Wenn du langfristige psychologische Unterstützung suchst, pflegen Organisationen wie Gender Stream Ressourcen und Karten, um dir zu helfen, geprüfte LGBTQ+-freundliche Fachkräfte zu finden. Wenn du eine:n private:n Therapeut:in kontaktierst, ist es absolut in Ordnung, direkt zu fragen, ob er oder sie Erfahrung in der Arbeit mit schwulen Jungs oder mit Themen wie Chemsex, HIV oder Minderheitenstress hat.

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